Der Einzug in eine Senioren-Residenz betrifft meist die ganze Familie. Kinder oder der Ehepartner planen mit, und oft ist unklar, welche Möbel das Heim bereitstellt und welche selbst besorgt werden müssen. Ein wenig Orientierung nimmt den Druck aus dieser Situation.
Möbel Senioren-Residenz: Grundausstattung und eigene Stücke klar trennen
In vielen Schweizer Heimen gehört ein modernes, funktionales Pflegebett zur Grundausstattung, dazu ein Nachttisch, teils auch ein Schrank oder ein Tisch mit zwei Stühlen. Wie viel darüber hinaus gestellt wird, unterscheidet sich stark von Haus zu Haus.
Ein Beispiel aus Meilen ZH zeigt, wie konkret die Frage werden kann: Ein Alters- und Pflegeheim stellt seit Juli 2024 nur noch Bett und Nachttisch zur Verfügung. Wer mehr Mobiliar möchte, bringt es selbst mit oder mietet es. Andere Häuser richten die Zimmer umfassender ein. Der Rat lautet darum: Klären Sie früh mit dem Heim, was zur Grundausstattung zählt und was Sie selbst beschaffen.
Die gute Nachricht für Angehörige: In den meisten Häusern dürfen Bewohnende eigene Möbel, Bilder und Erinnerungsstücke mitbringen und das Zimmer nach persönlichem Geschmack einrichten. Das vertraute Sofa oder der Lieblingssessel helfen beim Ankommen. Das Pflegebett selbst ist häufig vorgegeben, weil es sich um ein medizinisches Modell handelt, das von beiden Seiten und am Fussende leicht zugänglich sein soll. In manchen Häusern darf auch das private Bett mitgebracht werden.
Ergonomie und Sturzprävention als konkrete Auswahlhilfe
Beim Kauf von Stühlen und Sesseln lohnt sich ein Blick auf die Sitzhöhe. Als Richtwert gilt für ältere Menschen eine Sitzhöhe von etwa 46 bis 48 cm, teils bis 50 cm, weil das Hinsetzen und Aufstehen dann leichter fällt. Ein leicht stumpfer Kniewinkel entlastet die Gelenke zusätzlich. Diese Werte sind Anhaltspunkte, keine Norm. Am besten wird vor Ort ausprobiert, was zur Körpergrösse und den Gewohnheiten passt.
Für die Sturzprävention zählt vor allem die Anordnung im Zimmer:
- Stabile Möbel wählen, die als Stütze dienen können.
- Häufig genutzte Gegenstände zwischen Hüft- und Schulterhöhe unterbringen.
- Möbel so stellen, dass freie Gehwege entstehen.
- Lose Teppiche entfernen oder mit Antirutschmatten unterlegen.
Ergotherapeutisch begleitete Anpassungen im Wohnumfeld können die Sturzrate teils spürbar senken. Wer beim Betreuten Wohnen oder im Seniorenheim das Zimmer einrichtet, hat mit ein paar durchdachten Entscheidungen viel gewonnen.
Kleines Zimmer, klarer Grundriss
Heimzimmer sind oft kompakt. Darum gilt: Zuerst die Zimmergrösse und den Grundriss klären, dann Möbel auswählen. Wie viel Platz bleibt neben dem Pflegebett? Wo stehen Fenster, Türen und Anschlüsse? Bei der Heimwahl sind die Zimmergrösse, die Möglichkeit eigene Möbel mitzubringen sowie Barrierefreiheit ohnehin wichtige Kriterien.
Verfügt das Zimmer über einen Balkon, eine Loggia oder einen Gartensitzplatz, ermöglichen Garten- oder Schaukelstühle, frische Luft zu geniessen. Auch das gehört zur Planung, wenn Platz und Ausrichtung es zulassen.
Ein paar Fragen helfen beim Auswählen:
- Was stellt das Heim, was bringen wir selbst?
- Wie hoch soll der Sessel sein, damit Aufstehen leichtfällt?
- Bleibt genug Bewegungsraum ums Bett?
- Welche Erinnerungsstücke sollen unbedingt mit?
Lieferung, Montage und Entsorgung vor Ort
Sind die Möbel ausgewählt, folgt der praktische Teil. Genau hier setzt der Service von Möbel Waeber an. Geliefert wird bis in den Wohn- oder Schlafbereich, mit fachgerechter Montage durch einen Service-Schreiner. Türen und Schubladen werden so eingestellt, dass sie richtig öffnen und schliessen. Auf Wunsch montiert das Team Filze, damit Parkettböden geschont bleiben.
Zum Service zählen ausserdem die pünktliche Lieferung, die Entsorgung des Verpackungsmaterials und die Reinigung der gelieferten Möbel. Auch alte Möbel können auf Wunsch entsorgt werden, was beim Umzug in ein Seniorenheim eine spürbare Entlastung ist. Ein erfahrenes Schreinerteam übernimmt bei Bedarf präzise Anpassungen oder individuelle Umbauten, etwa wenn ein Stück auf die neue Zimmergrösse abgestimmt werden soll.
Möbel Waeber ist seit 1931 in Pfäffikon ansässig, familiengeführt und regional verankert, mit über 5'000 m² Ausstellungsfläche. Wer vor dem Umzug in eine Senioren-Residenz Fragen zur Einrichtung hat, kann sich in Pfäffikon persönlich beraten lassen und die Sitzhöhen gleich selbst ausprobieren.




